Das Empathie Curriculum zielt darauf ab, Empathie in verschiedenen akademischen Umgebungen zu fördern und geht dabei auf die Bedürfnisse sowohl der Studierenden als auch der Mitarbeitenden ein. Seine Ziele sind darauf ausgerichtet, einen ganzheitlichen und humanistischen Ansatz in der Patientinnen- und Patientenversorgung zu fördern, und zu umfassen:
- Sensibilisierung für die Auswirkungen mangelnder Empathie im Gesundheitswesen, wobei die Folgen für Einzelpersonen (medizinisches Fachpersonal, Patientinnen und Patienten) und Gruppen (medizinische Teams, Einrichtungen) gleichermaßen hervorgehoben werden.
- Aufklärung der Teilnehmendenüber Faktoren, die zu geringer Empathie im akademischen und medizinischen Kontext beitragen, mit dem Ziel, diese Herausforderungen zu mindern.
- Förderung der Selbstreflexion über das eigene Empathieniveau mithilfe standardisierter Instrumente (Toronto Empathy Scale, Interpersonal Reactivity Index, Jefferson Scale of Empathy) zur Förderung der persönlichen Entwicklung.
- Nutzung von peer-reviewter? Literatur, um Empathie von ähnlichen Konzepten wie Sympathie und Mitgefühl zu unterscheiden und so das Verständnis der Teilnehmendenzu vertiefen.
- Vertiefung der verschiedenen Aspekte von Empathie, darunter Perspektivübernahme, empathisches Interesse, persönliche Belastung und Fantasiefähigkeit, um das Verständnis der Lernenden zu erweitern.
- Vorstellung psychometrischer Instrumente zur Bewertung von Empathie in klinischen und forschenden Umgebungen, um die Vertrautheit mit Bewertungsmethoden zu verbessern.
- Angebote von Strategien zur Förderung von Empathie auf individueller und organisatorischer Ebene, um das empathische Wachstum zu erleichtern.
- Vermittlung von grundlegenden Wissens über die Bedeutung von Empathie in multikulturellen Umgebungen, ermöglicht durch Erfahrungslernen und Diskussionen.
- Integration von Zielen zur Förderung von Empathie innerhalb der Gemeinschaft durch Selbsthilfegruppen, gemeinsame Nutzung von Ressourcen, soziale Unterstützung, bürgerschaftliches Engagement, gemeinschaftliches Handeln und soziale Teilhabe.
