
Prof. Dr. Anne Herrmann-Werner, MME (Bern), Direktorin des TIME – Tübingen Institute for Medical Education und Ärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, ist Expertin für Arzt-Patient-Interaktion und -Kommunikation.
Als Dozentin unterrichtet sie Studierende der Medizin und medizinnaher Studiengänge und Assistenzärztinnen und -ärzte darin, empathisch mit Patientinnen und Patienten zu kommunizieren und interagieren. Sie ist verantwortlich für die Entwicklung und Umsetzung eines longitudinalen Lehrplans zur Arzt-Patient-Kommunikation, der einen wesentlichen Teil des medizinischen Lehrplans an der Universität Tübingen ausmacht.
Als Forscherin konzentriert sie sich darauf, wie die Kompetenzen der Studierenden im Hinblick auf empathische und wertschätzende Kommunikation mit Patientinnen und Patienten verbessert werden kann. In ihrer aktuellen Forschung untersucht sie, wie die Empathie von Medizinstudierenden durch den Einsatz von KI-Anwendungen und Virtual-Reality-Szenarien gesteigert werden kann. Darüber hinaus interessiert sie sich dafür, die Empathie von Medizinstudierenden zu fördern und gleichzeitig Stress und Burnout zu reduzieren.
Ihr Forschungsteam am TIME unterstützt ihre Aktivitäten zum Thema Empathie bei Studierenden der Medizin und Gesundheitswissenschaften und bringt zusätzliche Erfahrung und Wissen ein.

Dr. Rebecca Reichel ist Oberärztin in der Psychiatrie an der Universitätsklinik Tübingen. Neben ihrer klinischen Tätigkeit ist sie Postdoktorandin im Bereich Medizinische Ausbildung und hat einen Master-Abschluss der Universität Heidelberg. In den letzten Jahren war sie für die Erstellung eines Lehrplans verantwortlich, der sich auf die Bildung einer beruflichen Identität und die Entwicklung innovativer digitaler Lehrmethoden konzentriert – zwei Bereiche, mit denen sie sich auch in ihrer Forschung beschäftigt. Sie unterrichtet Medizinstudierende sowie Studierende medizinnaher Studiengänge und Schülerinnen und Schüler der Krankenpflege. Ferner engagiert sie sich aktiv als Trainerin für andere Pädagoginnen und Pädagogen. Derzeit wird ihre Forschung durch das Tüff-junior-Programm finanziert, ein Stipendium der Universität Tübingen für Forscherinnen. Als lokale Projektleiterin für ERUDiTE hat sie zur Entwicklung des Empathie-Handbuchs und damit verbundener Forschungsprojekte beigetragen.

Eva Eitler-Roosz, MA, ist Projektmanagerin am TIME – Tübingen Institute for Medical Education. Sie unterstützt verschiedene Forschungsprojekte im Bereich der medizinischen Ausbildung in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern. Dabei koordiniert sie die Projektpartner und unterstützt die Erstellung von Berichten und Publikationen.
Außerdem ist sie für die Öffentlichkeitsarbeit des TIME verantwortlich. In diesem Zusammenhang entwickelt sie Kommunikationsstrategien und trägt zur Vernetzung mit anderen Fakultäten und Institutionen innerhalb und außerhalb der Universität Tübingen bei.
Im Rahmen des ERUDiTE-Projekts ist sie für die Verbreitungsstrategie in Tübingen verantwortlich. Dabei sorgt sie dafür, dass die Forschungsergebnisse und Projektprogramme gezielt kommuniziert und sichtbar gemacht werden – innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft, der Studierendenschaft und darüber hinaus.

Sophia Helen Adam ist Psychologin und zugelassene Psychotherapeutin (Kognitive Verhaltenstherapie). Sie studierte Psychologie an den Universitäten Mannheim und Erlangen-Nürnberg und erhielt 2022 ihre Zulassung als Psychologische Psychotherapeutin. Seitdem arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Tübingen. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung im Kontext von Arbeit und Berufsausbildung. Als lokale Projektkoordinatorin für ERUDiTE ist sie für die damit verbundenen Forschungsprojekte sowie für die Entwicklung der Lern-/Lehr-/Ausbildungsaktivitäten des ERUDiTE-Projekts verantwortlich.
